Für Menschenrechte auf die Straße

Die Amnesty Hochschulgruppe Leipzig beteiligt sich an der Demonstration gegen das geplante Sächsische Polizeigesetz des Bündnisses „Polizeigesetz stoppen“ am 17. November 2018 in Dresden. Mit anderen Amnesty-Gruppen aus Sachsen werden wir unsere Kritik an der geplanten Gesetzesnovelle am kommenden Samstag ab 14:00 Uhr lautstark auf die Straße tragen. Bereits in der Sachverständigenanhörung am 12. November hat die Juristin Maria Scharlau für Amnesty International klar gemacht: das geplante Gesetz gefährdet die Menschenrechte! Für uns bedeutet das: wir stehen nicht nur für die Menschenrechte in anderen Ländern auf, sondern auch für unsere eigenen Rechte vor unserer Haustür. Wir freuen uns auf zahlreichen, bunten und lauten Protest für Menschenrechte und Rechtsstaat und gegen polizeiliche Willkür – mit euch zusammen!

Ort: Dresden, Wiener Platz (Start)
Datum: 17.11.2018
Zeit: 14:00 Uhr

Weitere Infos zur Kritik von Amnesty International am geplanten Gesetz findet ihr hier:
Stellungnahme von Maria Scharlau für Amnesty International
https://www.amnesty.de/sites/default/files/2018-11/Amnesty-Stellungnahme-Polizeigesetz-Sachsen-November-2018_0.pdf
Pressemitteilung des Bezirks Sachsen:

PM: Neues Sächsisches Polizeigesetz stellt Bürger_innen unter Generalverdacht und gefährdet die Menschenrechte


Weitere Infos zur Demo und zum Bündnis findet ihr hier:

Termine

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Info-Treffen für Neue und Interessierte – 13.11.2018, 18 Uhr


Foyer der Stadthalle Neuss
© Amnesty International, Foto: Sarah Eick

Du warst schon bei einem Plenum unserer Hochschulgruppe und hast zwischen “RKO“, “AEMR“ und “UA“ nur Bahnhof verstanden? Du möchtest Amnesty International kennenlernen und wissen, was man in unserer Hochschulgruppe so machen kann? Dann komme zu unserem kleinen Info-Treffen am 13.11.18 18:00 Uhr direkt vor dem nächsten Plenum. In lockerer Runde erfährst Du ein paar Basics über die Organisation, unsere Gruppe und unsere Arbeit. Vor allem aber beantworten wir gerne alle Deine Fragen. Also schaue gerne vorbei. Wir freuen uns auf Dich!

Datum: Dienstag, 13.11.18
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Leibniz-Statue Campus Augustusplatz

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Kolonialismus und dessen Nachwirkungen- Prof. Dr. Dirk van Laak (Universität Leipzig)

Im Rahmen der Vortragsreihe Wirtschaft und Menschenrechte findet am 12.11. um 19 Uhr in Hörsaal 12 der Vortrag Kolonnialismus und dessen Nachwirkungen statt.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den Grundtrukturen des Kolonialismus und dessen Nachwirkungen, vor allem in dem Bereich der Wirtschaft. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie diese in Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen gesehen werden könnten.

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Vortragsreihe Menschenrechte und Wirtschaft

Auch in diesem Wintersemester haben wir wieder eine Vortragsreihe!
Das Motto des Wintersemesters ist Wirtschaft und Menschenrechte. Wir freuen uns auf folgende Redner_innen und Vorträge!

Hörsaal 12, 19 Uhr

12.11. Kolonialismus und dessen Nachwirkungen (Prof. Dr. Dirk von Laak – Universität Leipzig)
05.12. Integrative Wirtschaftsethik (Prof. Dr. Johannes Hirata – Hochschule Osnabrück)
09.01. Profit durch Überwachung (Daniel Moßbrucker – Reporter ohne Grenzen)
14.01. Postwachstum und Menschenrechte (Kai Kuhnhenn – Konzeptwerk neue Ökonomie)
23.01. Unternehmerische Sorgfaltspflicht (Mathias John – Amnesty International)

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MENSCHENRECHTE IM OKTOBER – BEVORSTEHENDE TERMINE

Wir freuen uns darauf, euch zahlreich zu unseren Veranstaltungen im Oktober begrüßen zu dürfen:

16. Oktober 2018 Um 19:00 1. Plenum im Wintersemester 2018/19 im Raum 224 des Neuen Seminargebäudes auf dem Campus Augustusplatz

23. Oktober 2018 Um 19:00 Vortrag „Chinas Religionspolitik – Unterdrückung der Uiguren“ im Raum 240 des Neuen Seminargebäudes im Rahmen der Kritischen Einführungswochen

25. Oktober 2018 Um 19:00 Uhr Vorführung des Films „El Problema“ (Spanien 2009) mit anschließender Diskussion zur Menschenrechtslage in der West-Sahara in Kooperation mit der Cinémathèque Leipzig e.V, ZEOK e.V. und dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen e.V. (ENS) in der naTo

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Plenum im Wintersemester 2018/19

Liebe Interessierte,
wir laden Euch wie jedes Semester herzlich dazu ein, unsere Gruppe live und in Farbe kennenzulernen. Kommt dazu gerne zu unseren wöchentlichen Plenen: immer dienstags 19:00 Uhr im Raum 224 des Neuen Seminargebäudes auf dem Campus Augustusplatz.
Wir freuen uns auf Euch!

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HÁWAR – MEINE REISE IN DEN GENOZID + FILMGESPRÄCH

2012 fassen die in Deutschland aufgewachsene Düzen Tekkal und ihr Vater den Entschluss, zu den Ursprüngen ihres Glaubens zu reisen: In die jesidischen Siedlungsgebiete im Nordirak. Als sie 2014 aufbrechen, landen sie jedoch mitten in einem Kriegsgebiet, in dem der IS systematisch Mitglieder ihrer Glaubensgemeinschaft verfolgt. Was als Reise zu den heiligen Orten und den Wurzeln der Familie begann, wird unfreiwillig zu einer Reportage über den Genozid an den dort lebenden Jesid_innen. Die Amnesty International Hochschulgruppe Leipzig zeigt die 25-minütige Kurzversion des Dokumentarfilms und lädt nach dem Film zu einem Publikumsgespräch und einer Diskussion mit der Filmemacherin Düzen Tekkal und dem Völkerstrafrechtler Alexander Schwarz (Universität Leipzig) ein, die insbesondere auch die geschlechterspezifische Verfolgung von Jesidinnen durch den IS thematisieren wird.

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FILMABEND INTERSEXION

Wir laden euch am 28.5. ganz herzlich zu unserer Filmvorführung zum Thema Intersexualität ein.

„Ist es ein Junge oder ein Mädchen?“ ist häufig die erste Frage, die frischgebackenen Eltern gestellt wird. Manchmal ist die Sache nicht so einfach. Was passiert wenn die Antwort „weder noch“ lauten müsste? Etwa eines von 2000 Babys wird mit Geschlechtsmerkmalen geboren, die sich nicht eindeutig einem der beiden gesellschaftlich normierten Geschlechter zuordnen lassen. Sie sind intergeschlechtlich. Im bahnbrechenden Dokumentarfilm „Intersexion“ erzählen Betroffene ihre ungewöhnliche Lebensgeschichte.

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POETRY SLAM DER MENSCHENRECHTE – EDITION EQUALITY

Merkt euch schon mal den 15. Oktober in eurem Kalender vor, denn dann heisst es wieder: „Poetry Slam der Menschenrechte“. Diesmal nehmen wir uns Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besonders zu Herzen. Weitere Infos über Moderation und Slammer_innen erhaltet ihr bald hier oder auf unserer facebook-Seite.

ARTIKEL 2 DER ALLGEMEINEN ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE (AEMR)

„Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, natio naler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.“

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WOYZECK – LETZTE SZENE, EIN ÖFFENTLICHER PLATZ

In den vergangenen Monaten haben einige Menschen aus unserer Hochschulgruppe sich intensiv mit dem Thema Todesstrafe auseinandergesetzt. Grund dafür war die Aktion der Schaubühne Lindenfels, in deren Kontext die Hinrichtung von Woyzeck nachgestellt wird. Öffentliche Führungen gibt es zu den folgenden Terminen: 30.08., 05.09. und 05.10. um 16 Uhr.

PRESSESTIMMEN

Leipziger Volkszeitung: “ Außerdem erweitert Amnesty International das Konzept und blickt auf den Fall Woyzeck und die Todesstrafe aus juristischer und völkerrechtlicher Perspektive. Erinnert wird auch daran, dass die Todesstrafe zwar im August 1824 zum letzten Mal öffentlich vollzogen wurde, aber in Leipzig noch lange trauriger Alltag war.“

Leipziger Internet Zeitung: „Am 27. August startet die Schaubühne Lindenfels den „Büchner Zyklus“, ein internationales Kooperationsprojekt zum Gesamtwerk von Georg Büchner. Unter dem Titel „Woyzeck – letzte Szene, ein öffentlicher Platz“ findet dazu auf dem Leipziger Markt eine Rekonstruktion der Hinrichtung von Johann Christian Woyzeck statt. Ein dafür errichteter hölzerner Kubus, in Gestalt und Dimension dem historischen Schafott entsprechend, soll dann bis zum 10. Oktober (Internationaler Tag gegen die Todesstrafe) als Ausstellungsort auf dem Marktplatz verbleiben.“

TODESSTRAFE

Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung. Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden tausende Menschen hingerichtet.

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