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Interview

31.08.2017

Woyzeck - letzte Szene, ein öffentlicher Platz

In den vergangenen Monaten haben einige Menschen aus unserer Hochschulgruppe sich intensiv mit dem Thema Todesstrafe auseinandergesetzt. Grund dafür war die Aktion der Schaubühne Lindenfels, in deren Kontext die Hinrichtung von Woyzeck nachgestellt wird. Öffentliche Führungen gibt es zu den folgenden Terminen: 30.08., 05.09. und 05.10. um 16 Uhr.

Pressestimmen

Leipziger Volkszeitung: " Außerdem erweitert Amnesty International das Konzept und blickt auf den Fall Woyzeck und die Todesstrafe aus juristischer und völkerrechtlicher Perspektive. Erinnert wird auch daran, dass die Todesstrafe zwar im August 1824 zum letzten Mal öffentlich vollzogen wurde, aber in Leipzig noch lange trauriger Alltag war."

Leipziger Internet Zeitung: "Am 27. August startet die Schaubühne Lindenfels den „Büchner Zyklus“, ein internationales Kooperationsprojekt zum Gesamtwerk von Georg Büchner. Unter dem Titel „Woyzeck – letzte Szene, ein öffentlicher Platz“ findet dazu auf dem Leipziger Markt eine Rekonstruktion der Hinrichtung von Johann Christian Woyzeck statt. Ein dafür errichteter hölzerner Kubus, in Gestalt und Dimension dem historischen Schafott entsprechend, soll dann bis zum 10. Oktober (Internationaler Tag gegen die Todesstrafe) als Ausstellungsort auf dem Marktplatz verbleiben."

Todesstrafe

Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung. Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden tausende Menschen hingerichtet.