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31.05.2016

Workshoptag gegen Diskriminierung

Im Anschluss an unsere Vortragsreihe zu Fluchtursachen findet am Samstag, den 18.06.2016, von 10:00 - 17:00 Uhr unser Workshoptag gegen Diskriminierung im GWZ statt. Es wird verschiedene Workshops geben (s.u.), die sich alle mit der Auseinandersetzung mit Diskriminierung im Alltag befassen.

Anmeldung

Bitte meldet euch für unsere Planung per Email unter ai.hochschulgruppe.leipzig@gmail.com für den Workshop an, welchen ihr gerne besuchen wollt. Ihr könnt euch aber auch gerne am Tag selbst vor Ort zum Besuch eines Workshops melden.

Angebotene Workshops

  • "Im Miteinander zum Ziel - Gruppenprozesse demokratisch gestalten"
  • Theater der Unterdrückten
  • "Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intersexuellen Menschen in Deutschland, Europa und weltweit"

Infos zu den einzelnen Workshops

"Im Miteinander zum Ziel-Gruppenprozesse demokratisch gestalten"

Trainer_innen: Falko Lange und Constantin Schurig von Forum B : Prozesse in Begleitung e.V.
Inhalt: Wer in Gemeinschaft Entscheidungen treffen will – sei es an der Arbeitsstelle, in der Schulklasse oder im Freundeskreis –, erlebt, wie schnell verschiedene Vorstellungen, Ziele und Bedürfnisse in Konflikt treten. Sehr häufig bilden sich Gruppenstrukturen, die von wenigen dominiert werden; Mehrheitsbeschlüsse werden als Mittel zur Entscheidungsfindung eingesetzt, lassen aber viele Stimmen ungehört: Die vermeintlich „demokratisch“ getroffene Entscheidung wird so ungewollt zum Instrument von Ausgrenzung, Diskriminierung und zum Nährboden für Frustration. Unser Workshop versucht, alternative Wege aufzuzeigen, um Aushandlungsprozesse so zu gestalten, dass alle Beteiligten ein Stimme haben, die gehört und berücksichtigt wird und die Vielfalt nicht mehr als Hemmung, sondern als Motor gelingender Entscheidungsfindung wahrgenommen wird. Denn ganz gleich in welchem Kontext – die Partizipation aller ist die Grundlage jedes gelingenden Umgangs mit Vielfalt.

"Theater der Unterdrückten" (TdU)

Inhalt: TdU entstammt dem Kontext der brasilianischen Diktatur und ist ein interaktives Werkzeug für politische Forschungsarbeit, gewaltfreien Dialog und partizipative Lernprozesse. Es finde Anwendung im kreativen Aktivismus, in der Therapie, in politischer Bildungs- und Empowermentarbeit sowie im Bereich von Konflikttransformation. In dem Workshop werden die Grundlagen dieser Methoden in Bezug auf Themen wie Macht, Unterdrückung/Privilegien und Vorurteile vorgestellt. Es sind keine Vorerfahrungen notwendig.

"Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intersexuellen Menschen in Deutschland, Europa und weltweit"

Inhalt: Weltweit gibt es Diskriminierungen, Haftstrafen, Gewalttaten, Morde und in einigen Ländern gar die Todesstrafe gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und intersexuelle Menschen (LGBTI).

Diskriminierungen aufgrund der sexuelle Orientierung und/oder der Geschlechtsidentität können eine Fluchtursache sein. Doch auch das Fluchtziel Europa ist weit davon entfernt ein diskriminierungsfreier Raum für LGBTI zu sein, was in einem besonderen Maße geflüchtete LGBTI betrifft. Der Workshop bietet neben umfassenden Erläuterungen zum LSBTIQ-“Buchstabensalat“ auch eine Anleitung dazu, alltägliche Diskriminierungen zu erkennen und ihnen entgegenzutreten. Im Fokus steht auch die Frage, wie unterschiedliche Diskriminierungsarten miteinander verbunden sein können (Intersektionalität und Mehrfachdiskriminierung).

Die aktuellsten Infos findet ihr wie immer auf Facebook. Wir freuen uns schon sehr auf euch!