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Flüchtlinge retten - jetzt!

18.09.2015

Sichere Zugangswege nach Europa schaffen!

Fast 60 Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht. Doch in die EU und nach Deutschland kommen nur vergleichsweise wenige: 2014 haben die Türkei, Pakistan, Libanon, Iran, Äthiopien und Jordanien die meisten Flüchtlinge aufgenommen.

Die Flucht nach Europa ist lebensgefährlich. Der Grund: Es gibt kaum sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge. Über 3.500 Menschen ertranken 2014 bei dem Versuch, über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Wer den Landweg wählt, wird an den EU-Außengrenzen oft misshandelt oder ohne Prüfung von Asylgründen zurückgeschickt.

Amnesty International fordert daher von der Innenministerkonferenz der Länder (IMK): Wie andere EU-Länder auch muss Deutschland mehr sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge zur Verfügung stellen und mehr Flüchtlinge aufnehmen. Die Innenminister und -senatoren der Länder sind für das Ausländer- und Asylrecht sowie die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen zuständig.

Deutschland stellt in diesem Jahr 500 Plätze für die Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge (Resettlement) zur Verfügung. Das ist viel zu wenig! Auch die von der EU in Aussicht gestellten 20.000 Plätze reichen nicht aus: Weltweit liegt der Bedarf bei fast einer Million. Deutschland muss einen größeren Beitrag bei der Aufnahme von Flüchtlingen leisten.

Deutschland muss menschlich und politisch mehr Verantwortung übernehmen

Ohne legale und sichere Wege nach Europa und Deutschland, werden weiterhin Tausende die lebensgefährlichen Wege über das Mittelmeer oder in Transportern über den Balkan wählen und ihre beschwerliche Reise in die Sicherheit im grausamsten Fall nicht überleben. Daher fordert Amnesty International von der Innenministerkonferenz der Länder

  • das Neuansiedlungsprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (Resettlement) zu unterstützen und deutlich mehr Plätze anzubieten,
  • die Landesaufnahmeprogramme für Flüchtlinge aus Syrien fortzuführen bzw. neu aufzulegen,
  • die Familienzusammenführung von Flüchtlingen in Deutschland zu erleichtern.

Werde aktiv! Hilf mit!

Dabei kannst Du uns helfen! Unterzeichne hier unsere Petition für sichere und legale Zugangswege nach Europa und setze Dich mit uns dafür ein, dass kein Schutzsuchender auf dem Weg in die Sicherheit mehr ertrinken, ersticken - sein Leben riskieren muss.

DANKE!