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Karibik: Todesstrafe abschaffen!

Unterschreiben gegen die Todesstrafe - am Amnesty-Stand auf dem Campus Augustusplatz

Noch vor dem Vorlesungsbeginn sind wir schon wieder auf dem Campus aktiv, denn am 10. Oktober 2013 ist der Internationale Tag gegen die Todesstrafe! An einem Stand auf dem Campus Augustusplatz informieren wir über die Todesstrafe und sammeln Unterschriften für ihre Abschaffung. Kommt vorbei, bringt Freunde mit und unterstützt uns!

Seit 2003 wird der Welttag gegen die Todesstrafe jährlich von der "World Coalition against the Death Penalty" (WCADP) ausgerufen. Amnesty International ist seit Anfang an Mitglied, inzwischen hat die WCADP 145 Mitgliedsorganisationen.

Dieses Jahr steht die Region der englischsprachigen Karibik im Fokus. Auch wenn die letzte Hinrichtung in der Region 2008 stattfand, ist die Todesstrafe immer noch in den Gesetzbüchern vorgesehen. In Barbados sowie Trinidad & Tobago ist sie für Mord sogar gesetzlich zwingend (!) vorgeschrieben. Todesurteile werden weiterhin verhängt. Von PolitikerInnen wird die Todesstrafe als Antwort auf die hohe Mord- und Verbrechensrate in der Region propagiert; notwendige Reformen im Polizei und Justizwesen werden jedoch nicht angegangen. Zudem wird das Diskriminierungsverbot verletzt, denn in der Region werden überproportional viele Menschen in Armut sowie Menschen mit geistiger Behinderung zum Tode verurteilt.

Wir fordern die Abschaffung der Todesstrafe, insbesondere der obligatorischen Todesstrafe und die Umwandlung aller Todesurteile in Haftstrafen!

Macht eure Freunde und Bekannte auf den Internationalen Tag gegen die Todesstrafe und unseren Stand aufmerksam, bspw. indem ihr sie zur Facebook-Veranstaltung einladet!