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Darbietung der Asyl-Monologe

Asyl-Monologe am 19. Oktober in Leipzig

Die Bühne für Menschenrechte präsentieren die Asyl-Monologe - eingeladen von der Amnesty International Hochschulgruppe und weiteren engagierten Studentinnen aus Leipzig.

Zeit: Freitag, 19.10.2012, 20 Uhr
Ort: LOFFT – Verein zur Förderung des Leipziger OFF-Theaters e.V., Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei und der Eintritt kostenlos.


ÜberLebensTheater: wenn Theater auf das wahre Leben trifft

Wie stark rassistische Ressentiments in Leipzig verbreitet sind, bewiesen die Ereignisse rund um die geplante "Dezentralisierung" von Asylsuchenden in Leipzig. In den betreffenden Stadtteilen kam es zu Protesten aufgrund vermeintlicher Ängste und Nöte. Das Problem dahinter: Rassismus! Gerade vor diesem Hintergrund sollen die Asyl-Monologe für Flüchtlingsschicksale sensibilisieren und eine anschließende Diskussion Möglichkeiten aufzeigen, sich selbst im Asylbereich zu engagieren.

Die Asyl-Monologe beruhen auf dem Konzept des dokumentarischen Theaters: Professionelle SchauspielerInnen lesen auf Interviews beruhende Texte, um sonst ungehörten Menschen eine Stimme zu geben. In den Monologen geht es um Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: Sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Bühne für Menschenrechte Die Asyl-Monologe sind die erste Produktion des Berliner Vereins Bühne für Menschenrechte und wurden bislang ca. 60 mal in 40 Städten dargeboten, darunter in den Münchner Kammerspielen.

Vorbild Actors for Human Rights Inspiration sind die Actors for Human Rights aus Großbritannien. 600 professionelle SchauspielerInnen haben seit 2006 zehn verschiedene Produktionen vor mehreren zehntausend Personen dargeboten.

Auszeichnung Die Bühne für Menschenrechte wurde als Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs Aktiv für Demokratie und Toleranz der Bundeszentrale für politische Bildung 2011 ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Prof. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung Berlin.


Gerne können sich Initiativen an der Diskussion beteiligen, die sich in der Asylpolitik engagieren, sich vorstellen und konkrete Möglichkeiten zeigen, aktiv zu werden. Also, liebe Iniativen: Kommt vorbei! Wenn ihr uns vorher Bescheid gebt, können wir euch auch in die Anmoderation einbeziehen.


Kontakt zur Bühne für Menschenrechte e.V., Michael Ruf, 0176-63114541, micha.ruf@gmail.com,
Kontakt zur Amnesty International Hochschulgruppe Leipzig: ai.hochschulgruppe.leipzig@gmail.com

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung.